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Durch vielfältige Beziehungen sind Pflanzen und Tiere – und auch der Mensch – miteinander und mit ihrem Lebensraum verbunden.
Je mannigfaltiger diese Beziehungen sind, umso stabiler ist die Lebensgemeinschaft.
Das Poster zeigt stilisiert eine reiche und erstrebenswerte Tier- und Pflanzenwelt, gesehen – natürlich – „aus dem Fenster“.
Wissenswerte zur Elster.
Im allgemeinen gilt die Elster in Westeuropa und auf den Britischen Inseln als ein Vogel übler Omen. Dort gilt es als Unglück, diesen „Pechvogel“ zu sehen, besonders wenn er alleine auftritt.
So stellt in Irland eine ans Fenster klopfende Elster eine Todeswarnung dar.
Das Töten dieses Vogels brachte auch im Nordosten Schottlands Unglück.
In Teilen von Nordengland gilt es als schlechtes Omen, wenn eine Elster den Pfad vor einem von links nach rechts überquert, jedoch als gutes Omen, wenn sie ihn von rechts nach links kreuzt.
Im Nordosten Schottlands gilt das Sehen dieses Vogels in einigen Dörfern als Glückszeichen, in anderen als Unglückszeichen.
In China und Japan dagegen gilt die Elster als Glücksbotin, die insbesondere ein freudiges Ereignis, meist eine Geburt oder einen Besuch, ankündigt.
Der Ursprung dieses Glaubens ist wahrscheinlich in den Legenden der Mandschurei zu finden. Dort wird erzählt, wie die Elster als heiliges Tier Fanscha, einen der Vorfahren der Mandschuren, vor den bedrohlichen Nachbarstämmen gerettet hat
Bei den nordamerikanischen Indianern ist die Elster ein Geistwesen, das mit den Menschen befreundet ist.
Dies zeigt sich in der „Buffalo Race“-Geschichte der Sioux, in der die Elster für die Menschen ein Wettrennen gegen die Büffel gewinnt, so dass sie diese fortan jagen dürfen.
Auch bei den Blackfoot tritt die Elster als Verbündeter des Menschen in Konflikt mit den Büffeln auf.
In der germanischen Mythologie war die Elster sowohl Götterbotin als auch der Vogel der Todesgöttin Hel.
Man assoziierte sie mit Unheil, Leid und Not.
Im europäischen Mittelalter und zur Zeit der Hexenverfolgung galt sie – wie Krähen, Raben und schwarze Katzen auch – als Hexentier oder gar als Hexe selbst.
In der griechischen Mythologie war sie ein Vogel des Gottes Dionysos.
Auch Ovid berichtet in seinen Metamorphosen von Elstern: Sie sind die neun Töchter des Pierus, die sich auf einen musikalischen Wettstreit gegen die Musen höchstpersönlich einließen.
Den sie natürlich verloren und dafür bestraft wurden.
Wir der Zaunkönig und das Rotkehlchen zu ihren Namen kamen, können Sie
hier
nachlesen.
Format 70x100 cm, 80g Papier, Lieferung gerollt
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